News:

Angelkurs für Jungfischer 2009

Aufgrund des schlechten Wetters am 18. Juli musste der diesjährige Angelkurs um einen Tag auf den 19. Juli verschoben werden. In bewährter Manier wurde der Kurs von unserem Jugendwart Hr. Robert Lammer organisiert und vorbereitet.

18 begeisterte Jungangler ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, um unter fachkundiger Anleitung von einigen Vorstandsmitgliedern des Fischereivereines, die Geheimnisse des Karpfenangelns zu erlernen. So konnten von den Kids zahlreiche Spiegel- Schuppen- und Amurkarpfen gelandet, und anschließend schonend in den Zwirtnersee zurückgesetzt werden. Der schwerste Fisch (Amur) brachte beachtliche 7,30 kg auf die Waage.

Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an das Stadtmarketing Liezen, für die finanzielle Unterstützung beim Ankauf von Leihangeln!  

 

Huchenbesatz 2009

      

      

      

Gemeinsam mit dem Fischereiverein Irdning wurden am 13. Juni ca. 100 Stk. zweijährige Junghuchen in unsere
Ennsreviere eingebracht. 

 

Info-Telefon

Sollten Sie Fragen zu unseren Revieren, sowie Wasserstandsinformationen benötigen, stehen wir gerne unter folgender 
Tel. Nr. zur Verfügung: 0680/3000839. Auf Anfrage ist in den Fließgewässern Guiding möglich!

 

Fischerkurse 2009

Auch heuer wird ein Kinderfischerkurs und ein Fliegenfischerkurs durchgeführt. Für Informationen stehen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Kinderfischerkurs:  Hr. Robert Lammer, 0664/2821177 oder per Mail unter robertlammer@tele2.at
Fliegenfischerkurs: Hr. Klaus Haar, 0680/3000839 oder per Mail unter klaus.haar@twin.at  

 

Vorbereitungslehrgang zur Fischerprüfung
im Frühjahr 2009

LEHRINHALTE

1. Fischkunde und -hege
2. Gewässer- und Biotopkunde
3. Tierschutz, Fischereiliche Praxis
4. Rechtsvorschriften
5.
Behandlung gefangener Fische


Nach der Devise „learning by doing!” ist folgendes Referententeam nach den  Unterlagen der Lektüre „Leitfaden zur Angelfischerei“ bemüht, den Prüfungsstoff erlebnishaft  und  festigend aufzubereiten:

Dir. Fred Klafl, LFV-Stmk, Kursleitung
Mag. Elisabeth Haarmann, BH – Liezen
Martin Lammer, Fischereiverein Liezen
Ing. Gerhard Rossmann, FG-Gaishorn
Hans Schwammer, Fischereiverein Liezen
Klaus Haar, Fischereiverein Liezen
Peter Mayer, Fischereiverein Irdning

 

PROGRAMM

Freitag

16: 00   Begrüßung, Einführung, Stoffübersicht
16: 15   Gewässer- und Biotopkunde
17: 30   Tierschutz u. Behandlung gefangener Fische
18: 30   Krebszucht und Krebsbewirtschaftung
19: 00   Fischarten 1 - 2

Samstag

08: 30   Fischereirecht  
10: 30   Fischkunde - und Hege

13: 00   Fischarten 2
14: 00   Fischereiliche Praxis 1 / 2 Gerätekunde  
15: 30   Fischereiliche Praxis 3
16: 00   Fischereiliche Praxis 4
16: 30   Fischereiliche Praxis 5
17: 00   Fragenkatalog - Reflexion

Programmänderungen vorbehalten!

Kosten: Erwachsene ab 18 Jahren € 60,-
              Jugendliche ab 14 Jahren € 40,-
              (inkl. Fragenkatalog neu!)

Kursort: Polytechnische Schule Rottenmann,
Lernunterlagen, sowie Skripten können mitgebracht oder dort erworben werden. (Leitfaden zur Fischerei)

Kursanmeldung:   Fred Klafl, LFV - Stmk,   8783 Gaishorn/See  Nr. 55
Tel.: 0664 1513005   e-mail: a_klafl@aon.at
 

Fischerprüfung 2009

Aus dem Landesfischereigesetz 2000 vom 18. Mai 1999:

Die Fischerprüfung findet zweimal jährlich statt und zwar am
1. Freitag im April (Anmeldeschluß 1. März) und
1. Freitag im Oktober (Anmeldeschluß 1. September).

Alle Interessenten für die nächsten Fischerprüfungungen müssen ihr Ansuchen bei der Bezirkshauptmannschaft des Hauptwohnsitzes einbringen.
Die Bearbeitungsgebühr bei der Bezirkshauptmannschaft beträgt € 13,--(Stempelgebühr). Die Kosten der Prüfung belaufen sich auf € 37,-- jedoch für Jugendliche unter 18 Jahren nur die Hälfte. Die Benachrichtigung der Prüfungstermine erfolgt mittels einer Ladungskarte. Die Zeugnisgebühr beträgt 
€ 13,--. Der Ausweis kostet € 34,80.

Die Landesfischerkarte kostet pro Jahr € 26,00 und wird ab dem nachfolgenden Jahr mittels Erlagschein, der Ende Dezember zugesandt wird, eingezahlt.

Prüfungsunterlagen ("Leitfaden zur Angelfischerei" € 25,50 und "Fragenkatalog" € 7,50) können beim Landesfischereiverband am Dienstag und Freitag vormittags (8 - 12 Uhr) unter der Tel.Nr. 0316/8050-1219 bestellt werden.

Huchen für die Enns

Der Huchen wird bekanntlich als „der König der Alpenflüsse" bezeichnet. Leider ist dieser einst häufige Großsalmonide nur noch in Restbeständen im steirischen Ennstal zu finden. Funde von toten Huchen z.B. am Kraftwerksrechen des Kraftwerkes Gstatterboden zeigen, dass sich noch kleine Reste einer ursprünglich guten Huchenpopulation erhalten haben. Sehr selten werden auch Sichtungen gemeldet. In den letzten Jahren erfolgten diverse Renaturierungsmaßnahmen von verschiedenen Zubringerbächen welche dem Huchen als Laichgewässer dienen könnten. Aus diesem Grund haben sich die Fischereivereine Liezen und Irdning gemeinsam entschlossen, durch Besatzmaßnahmen wieder einen Huchenbestand aufzubauen, der sich in Zukunft vielleicht wieder selbst erhalten kann.

So mancher wird sich jedoch fragen, ob der Huchen neben den Kormoranen nicht auch einen großen Schaden an den Forellen- und Äschenbeständen verursachen könnte. Magenuntersuchungen haben gezeigt, dass  Huchen meist kleinere Futterfische wie z. B. Koppen bevorzugen. Die Gefahr eines Überbestandes an Huchen, die ein Gewässer leer fressen ist auch deshalb nicht zu befürchten da sich der Bestand selbst reguliert. Ein ausgewachsenes Huchenpärchen beansprucht ein Revier von mindestens 1 km. Stellen sich zu viele Junghuchen in das Revier, werden sie von den Altfischen abgedrängt oder sogar gefressen.

Da Huchen erst im fünften Lebensjahr bei einer Länge von 60 bis 70 cm geschlechtsreif werden, sind die Fische bis zum Zeitpunkt des ersten Ablaichens verschiedensten Gefahren wie Kormoran, Graureiher sowie Fischotter ausgesetzt. Wie aus anderen Huchenrevieren bekannt, sind auch einzelne Fischer, trotz abgelegter Fischerprüfung, manchmal nicht ganz unschuldig am „plötzlichen Ende“ des einen oder anderen Junghuchens, weil sie ihn mit einer Forelle verwechseln. Der Junghuchen hat eine auffällig schlanke, walzenförmige Form und einen tiefen, bis hinter das Auge reichenden Maulspalt. Der Huchen hat auch niemals rote Tupfen oder einen regenbogenfarbenen Streifen an den Seiten. Weiters besitzt der Huchen eine relativ große Fettflosse, viele kleine schwarze Flecken an den Seiten, jedoch nicht auf den Flossen. Im Zweifelsfall sollte man sich immer dafür entscheiden, einen Junghuchen vor sich zu haben.

Am 21. Juni erfolgte der erste Besatz, wobei 75 Stk. Junghuchen (ca. 35 - 40 cm) aus der Fischzucht Köttl (OÖ) in die Enns eingebracht wurden. Im Herbst 2008 werden weitere 45 Stk. Huchen besetzt, welche seit einem Jahr in einem vereinseigenen Aufzuchtteich ausschließlich mit Futterfischen gefüttert werden. Diese 2 jährigen Junghuchen stammen aus der Huchenzucht von Herrn Erich Lanzenberger aus Lunz am See.

      

Es ist zu hoffen, dass alle Fischerkollegen ihren Beitrag zum Wiederaufbau eines Huchenbestandes durch größtmögliche Schonung leisten werden und dass auch von anderen Fischereipächtern Initiativen ergriffen werden, um die Bestände des Huchens im steirischen Ennstal zu sichern.

      

Beim Fang eines Huchens (auch untermassig) wird um eine Meldung an den Vereinsvorstand ersucht!

 

Angelkurs für Jungfischer 2007

Am 29. Juli fand unter der Leitung unseres Jugendlehrwartes Robert Lammer wieder ein eintägiger Angelkurs für Jungfischer statt. Am Zwirtnersee konnten die begeisterten Nachwuchsfischer die Angeln auswerfen, und einigen Teilnehmern gelang es, die ersten Karpfen ihrer Anglerkarriere zu landen. Alle Fische wurden nach dem Vermessen und Wiegen schonend zurückgesetzt.

                    

                    

                    

       

Strömerbesatz

Im Zuge des LIFE-Projektes Paltenspitz wurde am 27. Juli 2007 der zweite Strömerbesatz im Bereich der Paltenmündung durchgeführt. Nach Beendigung der Renaturierungsarbeiten am Paltenspitz wurden bereits Ende 2006 ca. 5000 Stk. dieser kleinen Weißfischart eingesetzt. Im Beisein unserer Vorstandsmitglieder Schwammer Johann und Schwammer Jochen, wurden von Herrn Dipl. Ing. Dr. Wiesner von der Universität für Bodenkultur weitere 2000 Stk. Strömer eingesetzt. 

Neben den Wiederansiedelungsprojekten der Elritzen und Nasen, welche bereits vom Fischereiverein Liezen mit großem Aufwand betrieben werden, ist auch hier zu hoffen, dass sich wieder ein Bestand entwickelt, der sich selbst erhalten kann. Erfreulicherweise konnten während der Besatzaktion auch einige Bachneunaugen gesichtet werden.

      

      

                

 

Renaturierungsprojekt Paltenspitz

Im Dezember 2002 wurde das Gelände am Paltenspitz von der Fachabteilung 19b der Stmk. Landesregierung und der Baubezirksleitung Liezen angekauft. Im Rahmen des EU-LIFE Programmes begann eine gemeinsame Planung vom Amt für Schutzwasserbau, Baubezirksleitung, Universitätsinstitut, Nationalpark Gesäuse und Naturschutzbehörde mit dem Ziel, alte "Verbau-Sünden" an der Enns inkl. Paltenmündung zu renaturieren. Die Arbeiten begannen im Herbst 2006 und konnten bereits zum Jahresbeginn 2007 abgeschlossen werden. 

Nach dem Vorbild von alten Landkarten wurde die Paltenmündung umgebaut, wobei nun die Natur selbst, die weitere Gestaltung des Mündungsbereiches übernommen hat. Über die Webcam des LIFE Projektes kann man den aktuellen Zustand jederzeit beobachten. Weitere detaillierte Informationen über dieses Projekt finden Sie hier.

Am Muttertags-Wochenende fand am Paltenspitz Gelände ein LIFE Fest statt, wobei den zahlreichen Besuchern alle Details über Sinn und Zweck der "Ökobaustelle" Paltenspitz vermittelt wurden. 

Es ist besonders erfreulich, dass sich die zuständigen Behörden, die Bürgermeister sowie die anwesenden Landtagsabgeordneten für ein gemeinsames Ziel ausgesprochen haben: Der Enns wieder mehr Natur zurückzugeben, sie dort wo es möglich ist, schöner und erlebnisreicher zu machen. Eine klare Absage also für noch mehr Verbauung, Eintönigkeit und Ausnutzung unserer Gewässer.

Die folgenden Fotos entstanden Anfang 2007

      

      

      

 

Liezener Vereinstag 2007

Am 5. Mai fand in der Ennstalhalle im Zuge der 60-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Liezen ein Vereinstag statt, bei dem sich insgesamt 35 Vereine aus Liezen der Öffentlichkeit präsentierten. Auch der Fischereiverein war mit einigen Vorstandsmitgliedern an einem Infostand vertreten. Viele interessierte Besucher konnten sich über die zahlreichen Aktivitäten des Fischereivereines informieren. 

 

Obmannwechsel im Fischereiverein

Nach 15 jähriger Vorstandstätigkeit gab Herr Mag. Helmut Wagner am 10. März 2007 seinen Rücktritt aus dem Vereinsvorstand bekannt. Mit großem Einsatz und Begeisterung leitete Heli den Verein  9 Jahre als Obmann, wofür ihm größte Anerkennung und Dank gebührt. Nochmals Danke für Deine geleistete Arbeit!

Von der Mitgliederversammlung wurde als neuer Obmann Herr Klaus Haar und als dessen Stellvertreter 
Herr Johann Schwammer gewählt. 
Alles Gute an Klaus und Johann für die künftigen Aufgaben!

 

Tageslizenzen

Die BP-Tankstelle in Liezen wird künftig keine Tageskarten mehr ausstellen! Die Ausgabe übernimmt ab sofort die CNG-Tankstelle Franz Puster, welche sich hinter der BP-Tankstelle in Liezen befindet!
Alle weiteren Ausgabestellen finden Sie unter "Lizenzen" auf dieser Homepage.

 

Gemeinsam Fliegenfischen

Wie bereits angekündigt, werden wir am Sonntag den 22. Oktober 2006 einen gemeinsamen Fischertag durchführen, zu welchem alle interessierten Vereinsmitglieder herzlich eingeladen sind. Wir treffen uns um 9 Uhr an der BP-Tankstelle in Liezen und werden anschließend an der Enns oder Palten einen schönen Fliegenfischertag verbringen.

 

Revierbegehung

Wie bereits in den Vereinsnachrichten angekündigt, fand am 15. April 2006 die Revierbegehung an unseren Gewässern statt. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit und fuhren mit einigen Vorstandsmitgliedern in die Reviere Palten, Enns und Strechenbach. Neben den Reviergrenzen wurden auch erfolgversprechende Angelstellen besucht. Zufahrtsmöglichkeiten und Informationen über Fauna und Flora konnten bei dieser Gelegenheit sehr aufschlussreich vermittelt werden. Aufgrund der guten Resonanz unserer Mitglieder wird eine Fortführung dieser Veranstaltung überlegt. 

Vorankündigung:
Weiters ist im Herbst 2006 ein gemeinsamer Fischertag geplant, zu welchem alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Der genaue Termin wird rechtzeitig auf dieser Homepage bekannt gegeben. 

 

Besatz 2005

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder umfangreiche Besatzmaßnahmen durchgeführt. Insgesamt wurden ca. 4000 Stk. Forellen, Karpfen und Hechte in die Vereinsgewässer eingesetzt. Anfang November wurden die diesjährigen Besatzmaßnahmen mit dem Hechtbesatz  abgeschlossen, wobei Hechte mit Stückgewichten bis zu 6,50 kg eingesetzt wurden.

                  

 

Naturkundliche Wanderung an der Gamperlacke

Das Gebiet um die Gamperlacke gehört zu den wertvollsten Naturjuwelen in der Steiermark, weshalb es auch als Natura 2000 Gebiet ausgewiesen ist.
Am 4. August 2005 fand eine Exkursion statt, die ein Kennenlernen und Erleben der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zum Inhalt hatte.
Dr. Thomas Frieß vom Ländlichen Fortbildungsinstitut sowie Dr. Werner Holzinger vom Ökoteam Graz führten die Wanderung und machten sie zu einem besonderen Erlebnis. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten wurden nachgewiesen und konnten vor Ort bestaunt werden.
Der interessierten Gruppe folgten auch der Naturschutzbeauftragte Mag. Hermann Klapf und ein Vertreter der Berg- und Naturwacht.

Herzlichen Dank den Referenten für die hochinteressante Führung!
Obm. Mag. Helmut Wagner

 

      

 

Wiederansiedlung einer bedrohten Fischart

Eine Fischart die bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts häufig im Steirischen Ennstal vorkam, ist die Nase.  Durch Gewässerverschmutzungen und Regulierungsmaßnahmen, vor allem der Zubringerbäche der Enns, welche den Nasen als Laichgewässer dienen, verschwand die Art komplett aus unserer Region. Die Fischereiorganisationen Österreichs haben bereits im Jahr 2003 den gemeinsamen Beschluss gefasst die Nase zum Fisch des Jahres zu erklären. Damit soll auf die besondere Gefährdungssituation dieser Fischart hingewiesen werden, die früher in großen Mengen in unseren Flüssen vorhanden war und heute nur noch in Restbeständen vorkommt.

 

      

 

Nasen, die zur Familie der Karpfenfische zählen, sind strömungsliebende Fische und bewohnen vorwiegend schnellfließende Gewässer der Äschen- und Barbenregion. Nasen können über 50 cm lang und über 2 kg schwer werden. Die Nahrung dieser bodenorientierten Schwarmfische besteht hauptsächlich aus Algen, die sie von Steinen abweiden und aus den Kleintieren, die in diesem Algenbewuchs leben und mit aufgenommen werden. Sie führen ausgedehnte Wanderungen zwischen Ruhe- und Fressplätzen durch. Den Winter verbringen Nasen in Schwärmen an tiefen Gewässerstellen. Sie sind bekannt für ihre Laichwanderungen, die sie früher über Strecken bis zu 300 km flussaufwärts zu ihren Laichplätzen führten.

 

      

 

      

 

Das Wiederansiedlungen der Nase erfolgreich sein können, zeigen zahlreiche Beispiele in ganz Österreich, und vor allem in Gewässerabschnitten der Enns unterhalb des Gesäuses. Durch die gute Wasserqualität und die erfolgten Renaturierungsmaßnahmen einiger Zubringerbäche, hat nun der Fischereiverein Liezen u. Umgebung das Projekt "Nase" gestartet. Am 16. April konnten einige Mitglieder des Vereinsvorstandes die ersten Besatzmaßnahmen durchführen. 255 Stück laichbereiter Nasen wurden in Großraming aus einem Seitenbach der Enns elektrisch abgefischt, und anschließend  in die Palten und in den Mündungsbereich des Weißenbaches eingesetzt. 

 

      

 

Durch die Wiederansiedlung dieser bisher vernachlässigten Art soll ein wertvoller Beitrag zu einer Artenreichen Fischfauna geleistet werden. Es sind Besatzmaßnahmen über mehrere Jahre geplant. Es ist zu hoffen das sich wieder ein Bestand etablieren kann, der sich ohne Besatzmaßnahmen selbst erhalten kann.

 

 

Fliegenbindevortrag

Am 15. Jänner 2005 fand ein Vortrag über das Fliegenbinden von Herrn Hans Ljubic und seiner Gattin statt, welcher von zahlreichen Vereinsmitgliedern besucht wurde. Von der Insektenkunde über die benötigten Werkzeuge und Bindematerialien wurden den Teilnehmern die wichtigsten Grundkenntnisse zum Erlernen des Fliegenbindens vermittelt. Anschließend konnten die Teilnehmer bereits selbst einige Muster am Bindetisch anfertigen.
Weitere Infos über das Fliegenfischen und Binden erhalten Sie unter: www.angelsport-ljubic.at 

      

Trockenfliegen und Nymphen wurden unter fachkundiger Anleitung hergestellt.

      

Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an das Ehepaar Ljubic!

      

Früh übt sich!

 

Fliegenfischerkurs 2004

stehend v. links: Franz Völkl, Wolfgang Seebacher, Michael Konrad, Markus Schaupensteiner, Martin Lammer, Martina Foschum, Rudolf Aigner, Mag. Günter Kanzler, Max Poier, Siegfried Vössner, Walter Mausser, Franz Strobl, Daniel Weissensteiner, Ronald Issovits, Friedrich Seidl, Peter Stricker,
hockend v. links: Klaus Haar, Peter Eising, Daniela Slansek, Rainer Haar, Mag. Franz Gebetsroither, Günther König, Peter Mayer

Unter der Leitung von Klaus Haar wurde am 22. August ein Fliegenfischerkurs am Sportplatz Selzthal durchgeführt. Die zahlreichen Teilnehmer, darunter auch zwei Damen, wurden von den Instruktoren Günther König, Mag. Franz Gebetsroither, Peter Mayer und Rainer Haar in die Techniken des Fliegenfischens eingeführt. 

       

Nach dem Theorieteil, bestehend aus Geräte- und Insektenkunde wurden von den Teilnehmern erste Wurfübungen  auf der Wiese durchgeführt,

       

wobei bereits nach kurzer Zeit große Fortschritte zu beobachten waren.

                

Ein herzliches Danke gilt auch diesmal unserem Grillmeister Max Poier !

      

Nach der Pause wurde an der Palten das Gelernte in die Praxis umgesetzt.

      

Der abschließende Zielwurfbewerb wurde von Peter Eising vor Friedrich Seidl und Daniela Slansek gewonnen.

 

Fischerkurs für Kinder und Jugendliche 2004

Am 31. Juli führte Jugendlehrwart Robert Lammer und sein Team  24 begeisterte Jungangler, darunter auch zwei Mädchen, in die Grundbegriffe des Schwimmer-Angelns ein. Fischkunde, Gerätekunde, Knotenbinden, Köderkunde und gesetzliche Grundlagen waren Themen des interessanten und arbeitsreichen Vormittages im Vereinslokal des Freizeitclubs Liezen. 

       

Nach einem stärkenden Mittagessen, bestehend aus Grillwürstel mit Kartoffelsalat, köstlichst zubereitet von Brigitte und Elisabeth, fuhren wir mit dem Vereinsbus zur Gamperlacke, wo die Jugendlichen unter Aufsicht ihr am Vormittag erworbenes Wissen beim freien Fischen anwenden konnten und ihnen zusätzlich Wurftechniken und weidgerechtes Verhalten am Wasser vermittelt wurden. 

       

Zum Abschluss fand ein Zielwurfbewerb verbunden mit einem Anglerquiz statt, den Robert Lasser aus Weißenbach/Liezen gewinnen konnte. 

        

Unser besonderer Dank geht an Herrn Bürgermeister Rudolf Hakel, für den Zuschuss zur Anschaffung von Angelleihgeräten und an Peter Mayer Angelsport für Gutscheine. Der zweite Teil des dreiteiligen Angelkurses (Karpfen- und Grundangeln) findet 2005 statt.

 

Fliegenfischerkurs 2003

Bei strahlendem Wetter wurde am 10. August unter der Leitung von Klaus Haar ein Fliegenfischerkurs an der Enns veranstaltet. Mit großer Begeisterung waren 21 Vereinsmitglieder bei der Sache um die Techniken beim Fliegenfischen zu erlernen bzw. aufzufrischen. 

Neben dem Kursleiter wurden die Teilnehmer von den Instruktoren Günther König, Mag. Franz Gebetsroither und Rainer Haar in die Techniken des Fliegenfischens eingeführt. Nach den ersten Wurfübungen auf der Wiese, waren bereits am Nachmittag große Fortschritte bei allen Teilnehmern zu erkennen. Vorträge von Peter Mayer und Mag. Franz Gebetsroither über die richtige Ausrüstung bzw. die Insektenkunde rundeten das Programm ab. Anschließend ging es ans Wasser um die Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Die angehenden Fliegenfischer konnten dabei bereits einige Forellen mit der Trockenfliege und Nymphe überlisten.

Für das leibliche Wohl sorgte auch diesmal wieder Max Poier, der die Teilnehmer mit Grillwürsten versorgte. Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein Zielwurfbewerb, welcher von Johannes Zöchling gewonnen wurde. Als 1. Preis konnte er eine Tageskarte für die Salza im Wert von € 60,-  welche von der Firma Angelsport Mayer - Irdning gestiftet wurde, entgegennehmen. 

Aufgrund der zahlreichen Anfragen, wird auch nächstes Jahr ein Kurs veranstaltet. Für die Teilnahme ist eine aktive oder unterstützende Mitgliedschaft erforderlich.

     

stehend v. links: Peter Mayer, Josef Holzmüller, Wolfgang Spieß, Martin Peer, Gert Reitterer, Immanuel Fölsner, Robert Seitz, Helmut Kletzmayr, Andreas Peer, Horst Kapfenberger, Friedrich Seidl, Robert Nutzinger, Werner Fröhlich, Herwig Hohl,
hockend v. links: Johannes Zöchling, Max Poier, Hans Ehgartner, Werner Sölkner, Robert Lammer, Alfred Peer, Bernhard Lammer, Franz Monschein, Gerhard Lammer
sitzend v. Links: Klaus Haar, Rainer Haar, Mag. Franz Gebetsroither, Günther König

 

Elritzen (Pfrillen) für die Palten

Die Elritze war ursprünglich in den meisten Gewässern der Forellen- und Äschenregion beheimatet. Leider wurden in der Vergangenheit durch Flussregulierungen und Gewässerverunreinigungen die Lebensräume für viele Fischarten zerstört. Aus diesem Grund ist dieser lebhafte Kleinfisch in der Roten Liste der bedrohten Arten Österreichs als gefährdet eingestuft.

Da sich die Wasserqualität der Palten in den letzten Jahren auf die Güteklasse I-II (gering belastet) erholen konnte, hat nun der Fischereiverein Liezen u. Umgebung das Projekt "Elritze" gestartet. Durch die Wiederansiedelung der Elritze soll ein wertvoller Beitrag zu einer artenreichen Fischfauna geleistet werden. Es sind Besatzmaßnahmen über mehrere Jahre geplant.

Anfang Juni 2003 konnte nun der erste Elritzenbesatz realisiert werden. Die Forstverwaltung Kupelwieser betreibt am Lunzersee eine Fischzucht, in der Seesaiblinge, Seeforellen und Bachforellen produziert werden. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an Herrn Förster Bernd Puritscher von der FV - Kupelwieser für die Unterstützung!

In einem Zufluß des Lunzersees konnten Klaus Haar und Martin Lammer 580 Stk. laichfähige Elritzen mit Reusen fangen und anschließend an verschiedenen Stellen in die Palten einsetzen.

      

 

Elektrofischen

Neben den Angelrevieren bewirtschaftet der Fischereiverein Liezen auch mehrere Aufzuchtsgewässer wie z.B. Lassingbach, Rohrachbach, Brunnbach, Metschitzbach, Eisenbahnergraben.

Im  zweijährigen Ryhtmus werden diese Bäche mit Forellenbrütlingen besetzt bzw. elektrisch abgefischt. Am 18. Oktober 2002 war der Brunnbach im Gemeindegebiet von Ardning an der Reihe.

Der Elektrofischfang wurde von Franz Monschein und seinen Helfern auf einer Länge von ca. einem Kilometer durchgeführt und brachte folgendes Ergebnis: 161 Bachforellen, 27 Regenbogenforellen und 7 Koppen. Die meisten Fische wurden in den Bereichen mit dichter Ufervegetation gefangen. Da der Bach auf den freien Wiesenflächen nahezu fischleer erschien, dürfte die Ursache in der hohen Graureiherpopulation zu finden sein.

Nach der Zählung wurden die 20 – 35 cm langen Forellen in den Pyhrnbach eingesetzt.

      

 

Fliegenfischerkurs

Am 15. September 2002 fand für interessierte Vereinsmitglieder ein Fliegenfischerkurs statt.

Der Kursleiter Klaus Haar und die Referenten Rainer Haar, Franz Gebetsroither und Peter Mayer konnten zahlreiche Petri – Jünger begrüßen, um sie dann in die Technik des Fliegenfischens einzuweihen.

Bei schlechtem Wetter fand am Vormittag im Gasthaus Schachner ein Vortrag zur Insektenkunde und Materialkunde statt. Am Nachmittag wurde der Kurs bei deutlich besserem Wetter im Enns-Theresianum Revier mit dem Wurftraining fortgeführt. So konnten die Kursteilnehmer verschiedenste Techniken wie z.b. Gebetsroither-Stil, Rollwurf und verschiedene Anbiete-Techniken beim Nymphenfischen erlernen.

Den Abschluß des Kurses bildete ein Zielwurfbewerb, welcher von Max Poier gewonnen wurde.

Er konnte als 1. Preis eine Tageskarte für die Salza, welche von der Firma Angelsport Mayer – Irdning gestiftet wurde, entgegennehmen.

      

 

Hochwasser

War es in den letzten Jahren der Kormoran, der dem Fischbestand arg zugesetzt hat, so verursachte das Hochwasser im August 2002 einen bis jetzt schwer abschätzbaren Schaden. Stehende Gewässer wie die Gamperlacke und Dechlerlacke bildeten mit der überschwemmten Enns einen riesigen See. Als sich der Wasserstand wieder normalisierte, blieben zahlreiche Fische aller Arten in den Ennswiesen zurück.

Viele Mitglieder des Vereins waren tagelang im Einsatz und konnten mit Keschern eine große Anzahl an Fischen aus den entstandenen Tümpeln fangen und in die Enns bzw. Gamperlacke zurücksetzen.

         

 

Kinderfischen

Am 18. Mai 2002 wurde für interessierte Kinder und Jugendliche ein Fischerkurs auf der Gamperlacke veranstaltet. Unter der fachkundigen Betreuung von Klaus Haar wurden den Kindern die Grundlagen des Angelns in Theorie und Praxis vermittelt. Bei herrlichem Wetter waren alle mit großer Begeisterung bei der Sache. Große Aufregung herrschte natürlich, als der erste Karpfen mit ca. 4 kg gelandet werden konnte. Für das leibliche Wohl sorgte Max Poier mit leckeren Grillwürsten.

      

 

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